Der Marktverlauf lässt sich nicht vorhersagen.

Das Wichigste zuerst

Ich bin immer wieder über die Dreistigkeit von Menschen erstaunt, die öffentliche Prognosen über den Marktverlauf abgeben. Liegen Sie falsch, kräht später kein Hahn mehr danach. Finden Sie durch Zufall die Perle in der Auster, werden Sie als Helden und Hellseher an der Börse verehrt. Deswegen schreibe ich in meinen Analysen immer: Die Aktie könnte in die eine oder in die andere Richtung laufen.

Ich weiß aber, dass es Stellen im Chart gibt, die den Einstieg besonders sinnvoll machen. Ich beobachte die Kurse schon etliche Jahre und kann behaupten, dass ich sie zu einem gewissen Grad antizipieren kann. Dennoch ist auch der klügste Einstiegspunkt noch keine Garantie für einen guten Trade. An dieser Stelle kommt dann die gute alte Börsenweisheit „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“ ins Spiel. Es ist aus mentaler Sicht zwar sehr schwer, sich an diese Empfehlung zu halten, aber nur, wenn es Ihnen gelingt, werden Sie langfristig Erfolg an der Börse haben.

Kaum eine andere Tätigkeit kann so unverblümt die Stärken und vor allem die Schwächen der agierenden Personen offenlegen wie der Börsenhandel. Er ist ein ständiger Kampf und Wettbewerb gegen sich selbst.  Der Umgang mit schwierigen Marktphasen will gelernt sein. Verluste gehören definitiv dazu. An der Börse müssen Sie akzeptieren, das dieses Geschäft von Wahrschenlichkeiten bestimmt wird. Und wo mit Wahrscheinlichkeiten gearbeitet wird, bleibt auch immer ein Risiko. Rechnen Sie also mit allem. Auch mit dem Gegenteil. Nichts ist so flüchtig wie ein Börsenkurs.

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