#DAX steht kurz vor der Entscheidung

Liebe Anleger, die Wahlen in den USA stehen kurz vor der Tür und damit eine sehr turbulente Zeit an den globalen Finanzmärkten. Die Amerikaner werden am 8. November ihren neuen Präsidenten wählen. Unabhängig davon wie sich die US-Bürger entscheiden werden, wir müssen mit einer sehr hohen Marktvolatilität rechnen. Aus diesem Grund ist es immens wichtig sein effektives Risikomanagement in den kommenden Tagen anzupassen. Manchmal ist es aber sogar besser in so einer Marktphase an der Seitenlinie zu bleiben und dem bunten Treiben aus der Ferne zuschauen. Diese Hammerwoche hat aber noch andere wichtige Termine zu bieten. Es stehen vier große Zinsentscheidungen an. Den Anfang machen am Dienstag die Bank of Japan und Notenbank von Australien. Mit großer Spannung erwarten die Marktteilnehmer dann am Mittwoch die Sitzung der FED. Die meisten gehen davon aus, dass Frau Yellen so kurz vor den Wahlen nicht aktiv wird. Angesichts der letzten, sehr knappen Entscheidung im September, verspricht es spannend zu werden. Wenn alle mit dem einen Ausgang rechnen passiert meistens das Gegenteil. Zu guter Letzt gibt die Bank of England am Donnerstag eine Stellungnahme zu Zinsentscheidung und zu Geldpolitik ab.

Schauen wir uns mal das Tageschartbild von unserem deutschen Börsenbarometer mal genauer an. Seit Wochen erleben wir ein Auf und Ab beim DAX. Eine erkennbare Tendenz ist nicht zu erkennen. Nach einer starken Aufwärtsbewegung folgt dann eine zügige Abwärtsbewegung. Am letzten Freitag hatte der Index ein Tief bei 10.578 erreicht. Im Nachgang konnte der DAX erneut zulegen und schloss bei 10.649. Weder die Bullen noch die Bären konnten sich durchsetzen. Es ist daher wichtig, dass der Kurs zu Beginn der Woche das Tief (Stundenchart) bei 10.578 Punkten nicht signifikant nach unten verlässt. Sollte dies eintreten, nimmt die Wahrscheinlichkeit einer erhöhten Abwärtsdynamik mit jeder Stunde zu.

Sollte in der nächsten Woche ein Ausbruch aus dem 10.800er Bereich gelingen ist es durchaus möglich, dass wir eine Jahresendrally erleben werden. Unterhalb von 10.000 Punkten ist mit einer weiteren Ausdehnung der Abwärtsbewegung zu rechnen. Eine Entscheidung zwischen Bullen und Bären erwarte ich in der vor uns liegenden Woche.chart-30102016-2046-ls-dax

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