Gold: Wann kommt endlich der Ausbruch?

Charttechnik:

Aus charttechnischer Sicht verharrt der Preis nach einem deutlichen Abverkauf seit Jahresbeginn, in der Nähe der Marke von 1.200 US-Dollar. Somit befindet sich der Kurs im Big-Picture in einem Abwärtstrend, der aktuell hinter Gittern steckt. Im Klartext: Der Kurs verläuft seit Wochen seitwärts und zeigt keine Stärke weder auf der Ober- noch auf der Unterseite.
Mit erhöhter Dynamik rechne ich erst nach dem Verlassen bestimmter Punkte im Chart. Das langfristige Bild würde sich oberhalb von 1.214 USD deutlich aufhellen, unterhalb von 1.183 USD droht die Wiederaufnahme der Bewegung durch die Shorties. Im Anschluss könnte das Antesten des letzten markanten Tiefs bei 1.160 USD ganz oben auf der Agenda der Bären stehen.
Auf der Stundenebene ist das Bild ebenfalls seitlicher Natur. Auch hier muss sich der Anleger in Geduld üben und darauf hoffen, dass die Chart-Ästhetik demnächst wieder Einzug hält.
Solange das Edelmetall in der Range (1.212/1.187) notiert, ist der beste Rat an der Seitenlinie zu verweilen.
Anmerkung:
Die Fed hat am gestrigen Tag den Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 2,00 bis 2,25% erhöht. Ein steigendes Zinsniveau macht das zinslose Gold weniger attraktiv.

 

chart-27092018-1354-Gold

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