Die Strategie

Das Beste aus 30 Jahren Aktienanalyse

James O`Shaughnessy zählt zu den „Titanen der Wall Street“ und steht in einer Reihe mit Warren Buffet und Peter Lynch. Er hatte über 30 Jahre hinweg Börsendaten wie Kurse und Kennzahlen analysiert und diese auf die 15 gängigsten Anlagestrategien angewandt. Aus den daraus gewonnen Erkenntnissen entwickelt er anschließend seine eigene Methode. Und die hatte es wirklich in sich: Das schlechteste Jahr des amerikanischen Index S&P 500 schloss mit -26,47% ab, das Beste mit +55,62%. Im Vergleich dazu lagen die Ergebnisse von O`Shaughnessys eigener Strategie bei maximal 15% Verlust und 58,20% Gewinn. S&P 500 Anleger machten 38 Gewinnjahre und 13 Verlustjahre: Wer O`Shaughnessys Strategie folgte, konnte dagegen wesentlich ruhiger schlafen: 42 Gewinn-Jahren standen lediglich 9 negative Jahre gegenüber. Im Schnitt erzielte die Strategie von 1954 bis 1996 ansehnliche 17,10% pro Jahr, während der S&P 500 nur 11,50% schaffte. Bei ähnlich niedrigem Risiko wohlgemerkt! In diesem Zeitraum hätten Sie aus 10.000 Dollar Anfangsvermögen satte 7,575 Millionen Dollar machen können. O`Shaughnessy Asset Management betreut derzeit rund 4,80 Milliarden Dollar an Vermögen von institutionellen Investoren sowie reichen Privatanlegern.

O`Shaughnessy Strategie ist gut – meine ist noch besser!

Warum ich die Erfolgsstrategie optimiert habe? Nun, die Methode ist in der Tat gut – doch keineswegs perfekt. Diese Aspekte habe ich für das Wolke 7-Depot verbessert:

  • Der Kurs-Umsatz-Verhältnis bis 1,5 ist in meinen Augen zu hoch. Je niedriger das KUV, desto besser.
  • Sie müssen nach O´Shaughnessy die Verlustphasen aussitzen. Auch wenn eine Aktie über 50% an Wert verloren hat. Das ist mir zu riskant.
  • Statt des S&P 500 nutze ich den H-DAX. Dieser Index umfasst alle Aktien aus DAX, MDAX und TecDAX. Insgesamt sind das 110 Unternehmen.
  • Das Wesentliche bei der Geldanlage ist das Management von Risiken, nicht das Management von Renditen. Es gibt Phasen an den Märkten, da werden Risiken nicht belohnt, sondern bestraft. In so einer Phase greift unser dynamisches Risikomanagement – der Aktienanteil wird runtergefahren, risikoarme Anlageklassen werden bevorzugt.

Sobald alle Unternehmensdaten des abgelaufenen Geschäftsjahres (Performance, Gewinne, Gewinn je Aktie etc.) bekannt sind, wird eine Rangliste der Aktien erstellt, die meine Kriterien erfüllen. Nur die besten 7 landen dann im Wolke 7-Depot. Bevor das passiert untersuche ich die Kandidaten noch mit einem Indikator, dem Ichimoku kinko Hyo, auf ihre Trendstärke hin. Lohnt sich ein sofortiger Einstieg, oder bleiben wir besser zunächst an der Seitenlinie?

Unser Ziel: 15 bis 20% – doch wir können noch mehr!